Besprochen
Michael Stehle neu für die Programmgestaltung
Seit dem 1. März ergänzt Michael Stehle das Team der Philosophisch-Anthroposophischen Verlage in Dornach. Er bringt einen großen, bunten Strauß an Erfahrungen aus 25 Jahren Tätigkeit als Lektor, Verlagsleiter und Lizenzmanager im Verlag Urachhaus mit. Unter seiner Leitung wurde neben den genannten Bereichen auch die Belletristik über die Jahre erfolgreich ausgebaut und mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.
Neben den bereits bestehenden Programmbereichen wird Stehle sich um das Etablieren neuer Reihen kümmern, um die Verlage erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Geschäftsführer Johannes Onneken äußerte sich dazu: „Michael Stehle bringt einen reichen Schatz an programmgestalterischem Know-how in den Sparten Kinder- und Sachbuch mit. Davon können und werden unsere Verlage profitieren, um unsere Programme und auch deren Weiterentwicklung auf zeitgemäße und stabile Füße zu stellen.“
Die ‹Rote Reihe›
PETER SELG und CONSTANZA KALIKS · Das Goetheanum · 20. November 2025
«Innerhalb der Schule bestand und besteht weiter die Verabredung, das mantrische Gut in erster Linie in der gesprochenen und gehörten Form zu bewegen und im Wesentlichen meditativ zu handhaben. Auf der anderen Seite wuchs die Einsicht in die Notwendigkeit, die Klassenstunden in ihrer Gesamtkomposition und -intention, in ihrem Aufbau, ihrem mantrischen Gehalt und ihrem Bezug zu den fachlichen Aufgaben in den verschiedenen Sektionen tiefer zu verstehen und die gewonnenen Einsichten auch zu kommunizieren, darunter in schriftlicher Form.»
Medienmitteilung
Mehr als 1100 Titel – Zusammenschluss von Rudolf-Steiner-Verlag und Verlag am Goetheanum
Am 8. Mai wurde die ‹Philosophisch-Anthroposophische Verlage AG› im Handelsregister der Schweiz eingetragen. Unter diesem Namen haben sich der Rudolf-Steiner-Verlag und der Verlag am Goetheanum zusammengeschlossen.
Unter dem neuen Dach kommen die Kompetenzen für die Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe aus dem Rudolf-Steiner-Archiv und die der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum zusammen. Hintergrund für die Zusammenlegung ist die angespannte Situation in der Verlagsbranche. Das Ziel ist eine wirtschaftliche Stabilisierung der Verlage durch Einsparungen etwa bei Administration und Doppelpräsenzen.
Der Name ‹Philosophisch-Anthroposophische Verlage AG› nimmt Bezug auf den früheren ‹Philosophisch-Anthroposophischen Verlag›, auf den beide Verlage zurückgehen. Nach dem Konflikt um den Nachlass Rudolf Steiners gingen die Verlage getrennte Wege: Der Rudolf-Steiner-Verlag publizierte das Werk Rudolf Steiners, der Verlag am Goetheanum anthroposophische Literatur, die von der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und ihren Sektionen betreut wurde. In der neuen Verlagsgruppe bleiben die bisherigen Verlage der Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung und des Goetheanum bestehen, ebenso die Imprints Natura-Verlag, Ogham-Verlag, Rudolf-Geering-Verlag und Zbinden-Verlag.
Johannes Onneken hält die verschiedenen Verlagsmarken als Geschäftführer der Verlagsgruppe zusammen. Er kennt das Verlagsgeschäft aus verschiedenen Perspektiven: Er führte zehn Jahre lang einen eigenen Verlag, hat als Grafiker Bücher für mehrere Verlage gestaltet und ist seit 2024 Geschäftsführer des Rudolf-Steiner-Verlags.
Durch den Zusammenschluss entsteht ein Verlag mit über 1100 lieferbaren Titeln (650 des Rudolf-Steiner-Verlags und rund 500 des Verlags am Goetheanum).
Die Hülle um den Bau
Michaela Spaar · Das Goetheanum · 8. Juni 2023
Das Buch ist in zwei Teile geteilt: Im ersten Teil wird der Leser eingeladen, sich auf den Dornacher Hügel zu begeben, um in den Erlebnisraum dieses Landschaftskunstwerks vor Ort einzutauchen. Der zweite Teil versammelt wichtige, sehr gut recherchierte Hintergrundinformationen, viele Dokumente und eine Chronologie zur Entstehungszeit sowie eine ausführliche Literaturübersicht mit Anmerkungen.
Die Texte inspirieren, mit aufmerksamem Blick die vielfältigen, atmenden Kräftebeziehungen zwischen den einzelnen Bauten und der Landschaft wahrzunehmen und im eigenen Seelenraum erlebbar zu machen. Das Goetheanumgelände wird zum Erfahrungsraum nach dem Motto des Buches ‹Man schaue was geschieht›.




























































